Exklusive Einblicke in Gefahrenabwehr auf hoher See

ZST Maritime simuliert Ernstfall

Am 16. Januar 2015 gewährte das Team von ZST Maritime im Halstenbeker Schützenverein exklusive Einblicke in seine Arbeit und seine Dienstleistungen. Unter den 32 geladenen Gästen waren Mitarbeiter von Reedereien, Global Agents, Supplier, Lehrer aus der Schifffahrtsschule und Geschäftspartner wie Incotrans aus Hamburg.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Simulation eines Ernstfalles in einem besonders risikoreichen Gebiet auf hoher See: Ein womöglich feindseliges Boot nähert sich einem von ZST Maritime geschützten Schiff mit kostbarer Fracht. Die Gäste konnten „live“ miterleben, wie die Sicherheitsexperten in einer solchen Gefahrensituation vorgehen.

Wer Security-Szenen à la „Rambo“ erwartet hatte, wurde enttäuscht. Statt Einzelkämpfertum ist Teamwork gefragt – zwischen den ZST-Mitarbeitern, dem Kapitän und der Besatzung. ZST Maritime steht in ständigem Kontakt mit dem Kapitän, der über jeden Schritt der Sicherheitsmaßnahmen informiert ist.

Höchste Priorität hat immer die sichere Überfahrt. ZST Maritime befolgt dafür klare Einsatzregeln (Rules for the Use of Force, kurz:"RUF"). Das oberste Ziel lautet Prävention statt Konfrontation. Ein wichtiges Element der Deeskalationsstrategie ist eine klare und durchgängige Kommunikation. Die Präsenz von ZST Maritme an Bord und die strenge Einhaltung der deeskalierenden Einsatzregeln wirkt meist abschreckend genug. Zudem bekommen die Piraten immer wieder die Chance, sich gewaltfrei zurückzuziehen.

ZST Maritime simulierte das Krisen-Szenario in zwei Varianten – das Boot dreht ab oder greift an. Anschließend durften die Gäste die Ausrüstung begutachten, mit denen ZST Maritime ein Schiff im Ernstfall verteidigt. Wer wollte, durfte diese dann am Schießstand ausprobieren – in sicherer Begleitung von ZST Maritime.

In der anschließenden Gesprächsrunde tauschten sich Gäste und Mitarbeiter über die neuesten Entwicklungen in der Branche und die länderspezifischen Besonderheiten und Gefahren aus.