ZST Security schult Wachpersonal für Flüchtlingsunterkünfte

Wenn verschiedene Kulturen auf engem Raum zusammenleben ist Fingerspitzengefühl gefragt. ZST Security bereitet sein Sicherheitspersonal mit besonderen Schulungen auf den Einsatz in Flüchtlingsunterkünften vor.

In Deutschlands Flüchtlingsunterkünften leben Menschen unterschiedlicher Kulturen dicht an dicht zusammen. Konflikte unter den Bewohnern sind vorprogrammiert. Bund, Länder, Kommunen und Betreiber brauchen Unterstützung, um das Sicherheitsgefüge in den Unterkünften zu gewährleisten. Die Polizei allein kann dies personell nicht mehr leisten. Deshalb sind auch private Sicherheitsdienste gefragt. Doch nicht alle sind auf die besonderen Anforderungen in Flüchtlingsunterkünften vorbereitet. Die Gefahr: Unerfahrene Security-Leute reagieren falsch und verschärfen Konflikte, anstatt sie zu vermeiden.

Mit der sorgfältigen Personal-Auswahl für Flüchtlingsunterkünfte unterscheidet sich ZST Security von vielen anderen privaten Sicherheitsdienstleistern. Vorbild für das Sicherheitskonzept des Unternehmens ist das 12-Punkte-Programm des Bundesverbands der Sicherheitswirtschaft (BDSW). „Mitarbeiter ohne besondere Vorbereitung auf eine so sensible Mission zu schicken ist unverantwortlich – sowohl für die Bewohner der Unterkünfte als auch für die Mitarbeiter selbst“, so ZST-Geschäftsführer Thorsten Steubesand. In speziellen Schulungen der „Internationalen Akademie für Sicherheit“ lernen seine Wachleute darum, worauf es beim Umgang mit Flüchtlingen ankommt.  
Interkulturelle Kompetenz und ein objektives Verständnis für die Lage und Herkunft der Menschen sind Pflicht. Das Sicherheitspersonal muss verstehen, wo die Menschen herkommen (z.B. aus Krisenregionen), wie sie leben (z.B. Stammesstruktur), wer die Ansprechpartner sind (z.B. Dorfältester) und wie die Menschen miteinander umgehen (z. B. Status von Frauen und Kindern). Allein dieses Wissen kann dafür sorgen, Konflikten vorzubeugen und bei Streitigkeiten deeskalierend einzugreifen.

„Wir versuchen darüber hinaus, jeweils einen Sprachmittler pro Schicht einzusetzen", erklärt Steubesand. „Dieser kann auch aus den Reihen der Flüchtlinge selbst kommen". Je nach Bedarf setzt ZST außerdem auf technische Mittel wie Videotechnik und elektronische Zugangskontrollen für eine lückenlose Dokumentation aller Vorgänge.

Durch eine detaillierte Gefährdungsanalyse werden Schwachpunkte am Objekt sichtbar, diese finden sich dann in der Risikobewertung wieder. Durch das gezielte Risikomanagement lassen sich geeignete Maßnahmen anwenden, um das gesamt Risiko zu minimieren bzw. im besten Fall zu negieren. Daraus ergibt sich dann ein schlüssiges, anwendbares Sicherheitskonzept nach welchem der Dienst einer solchen Einrichtung korrekt und umfänglich geleistet werden kann.